• 02.08.2021
      22:25 Uhr
      Buena Vista Social Club 3sat
       

      Der temperamentvolle Dokumentarfilm porträtiert das überraschende Comeback längst vergessener kubanischer Musiker*innen. Mit einem kleinen Team folgt Filmregisseur Wim Wenders dem US-Musiker Ry Cooder, der für seine Filme "Paris, Texas" (1984) und "The End of Violence" (1997) die Musik geschrieben hatte, nach Havanna. Hier trifft er den einst gefeierten Sänger Ibrahim Ferrer, damals bereits über 70 Jahre alt, den Cooder zu neuen Aufnahmen überredet hat. Wenders begleitet Ferrer und seine hauptsächlich gleichaltrigen Kolleginnen und Kollegen im Studio, in ihrem Leben, beim Musizieren.

      Montag, 02.08.21
      22:25 - 00:05 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Dolby

      Der temperamentvolle Dokumentarfilm porträtiert das überraschende Comeback längst vergessener kubanischer Musiker*innen. Mit einem kleinen Team folgt Filmregisseur Wim Wenders dem US-Musiker Ry Cooder, der für seine Filme "Paris, Texas" (1984) und "The End of Violence" (1997) die Musik geschrieben hatte, nach Havanna. Hier trifft er den einst gefeierten Sänger Ibrahim Ferrer, damals bereits über 70 Jahre alt, den Cooder zu neuen Aufnahmen überredet hat. Wenders begleitet Ferrer und seine hauptsächlich gleichaltrigen Kolleginnen und Kollegen im Studio, in ihrem Leben, beim Musizieren.

       

      Kuba im März 1998: Abseits der lebhaften Straßen Havannas trifft sich der amerikanische Komponist und Gitarrist Ry Cooder mit dem kubanischen Bariton Ibrahim Ferrer, um dessen Debüt-Soloalbum zu produzieren. Die Aufnahmen finden in den berühmten Egrem-Musikstudios statt, dem Ort, wo Cooder zwei Jahre zuvor in nur sechs Tagen das mit dem Grammy-Award ausgezeichnete Album 'Buena Vista Social Club' aufgenommen hatte. Begeistert erzählt er seinem langjährigen Freund, dem deutschen Regisseur Wim Wenders, von diesen einmaligen Studioaufnahmen, für die er die besten und berühmtesten Soneros des Landes gewinnen konnte: den damals 91-jährigen Gitarristen und Sänger Compay Segundo, den Pianisten Ruben González, die 'Edith Piaf' Kubas, Omara Portuondo, den 'Cowboy' an der Gitarre, Eliades Ochoa, und den großen Bariton Ibrahim Ferrer. Wim Wenders zögert nicht lange und begleitet seinen Freund nach Kuba, um all diese Musiklegenden persönlich zu treffen und ihre Arbeit zu dokumentieren. An seiner Seite: ein kleines Film-Team. Sie beobachten die Musiker*innen im Studio, folgen ihnen durch die Straßen Havannas, fangen die prickelnde Atmosphäre der Stadt ein, die die Rhythmen der kubanischen Son-Musik hervorbringt. Wenig später richtet Wenders seine Kameras wieder auf die kubanischen Musiker*innen: Im April 1998 bei zwei Auftritten des 'Buena Vista Social Club' in Amsterdam und im Juli 1998 beim Konzert in der altehrwürdigen Carnegie Hall in New York, dem letzten gemeinsamen Auftritt von Cooder und den 'Super-Abueleos' (den Supergroßvätern) - wie sie von den Kubanerinnen und Kubanern liebevoll genannt werden. Entstanden ist ein einmaliges Musikerlebnis - eine Liebeserklärung an Kuba, seine Musik und seine Menschen".

      Ein Film von Wim Wenders und Nick Gold

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      Montag, 02.08.21
      22:25 - 00:05 Uhr (100 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 26.09.2021